Ashtanga Yoga 

Was ist Ashtanga Yoga?

Ashtanga Yoga ist eine dynamische Form des Hatha Yogas. Geübt wird im Vinyasa-Prinzip. Atmung und Bewegung werden dabei harmonisiert.
Diese Synchronisation von Atmung und Bewegung (Asana) und das Fokussieren des Blickpunkts (Drishti) bringen auch Körper und Geist in Einklang.

Dadurch entsteht eine Meditation in der Bewegung.
Durch das Halten innerer Muskelverschlüsse (Bandhas), Bewegungen (Asana) und einer speziellen Atemtechnik (Ujjayi) erzeugt der Körper Hitze.

Die Hitze erwärmt den Körper, damit das Blut besser fließen kann und ermöglicht es, Blockade zu lösen und den Körper zu entgiften.
Bei regelmäßigem Üben wird der Körper leicht und stark und der Geist ausgeglichen.

Wie sieht der Unterricht aus?

Die traditionelle Unterrichtsmethode des Ashtanga Yogas ist der "Mysore Style", wie sie auch in Indien gelehrt wird. Jeder Schüler übt nach seinem eigenen Rhythmus und folgt einem festgelegten Bewegungsablauf - individuell angepasst an die eigenen körperlichen Voraussetzungen.
Diese Unterrichtsweise ist der optimale Start, um einen umfassenden, behutsamen Einstieg in Ashtanga Yoga zu bekommen.
Die Übungen eignet sich für alle Altersstufen.


Bei mir zu Hause unterrichte ich Mysore Style in kleinen Gruppen von maximal neun Schülerinnen und Schülern.

Welche Wirkung hat Ashtanga Yoga?

Ashtanga Yoga wirkt auf Körper und Geist:

  • Unser Körper wird flexibler und die Muskulatur gedehnt. Verspannungen und Blockierungen werden gelöst.
  • Die geistige und physische Kraft wird gestärkt, wir gewinnen Flexibilität und Balance.
  • Wir können Stress abbauen.
  • Die Immunabwehr wird gestärkt.
  • Schmerzen in Rücken, Nacken und Schultern oder Kopfschmerzen werden gelindert.
  • Die Verdauung wird verbessert.


"Do your practice and all is coming."


Sri K. Pattabhi Jois



Yoga Sutra und Patanjali

Der Begriff "ashta" kommt aus dem Sanskrit und bedeutet "acht", "anga" wird mit "Glieder" übersetzt. Ashtanga Yoga bedeutet somit "Der achtgliedriege Pfad". Die acht Glieder wurden uns durch die vom Weisen Patanjali vor rund 2.500 Jahren niedergeschriebenen "Yoga Sutras" überliefert. Das "Yoga Sutra" definiert Yoga als "das zur Ruhe bringen der Gedanken" (yoga citta-vrtti-nirodhah). Erst mit einem ruhigen Geist kann die wahre Natur des Seins erkannt werden. Um dieses Ziel zu erreichen, beschreibt Patanjali den Weg der acht Stufen:


Yama (Unsere Haltung gegenüber unserer Umgebung)

Niyama (Unsere Haltung gegenüber uns selbst)

Asana (Die Praxis der Körperübungen)

Pranayama (Die Praxis der Atemübungen)

Pratyahara (Das Nach-Innen-Richten und Zurückziehen der Sinne)

Dharana (Die geistige Konzentration)

Dhyana (Meditation, Nachdenken, Versenkung)

Samadhi (Die Erleuchtung)

Ein Besuch in einer Yogastunde beinhaltet kein Heilversprechen und ersetz nicht den Besuch bei einem Arzt oder anerkannten Therapeuten.